Dienstag, 19. Oktober 2010

Facebook 3

Für Dich, Contessa 5
Share
Thursday, February 25, 2010 at 9:29pm | Edit Note | Delete
Blöde Verabrederei. Dann eben nicht. Dann eben, wenn Du willst oder wenn es sich ergibt oder nie. Letzter Absatz von gestern könnte auch der Anfang von heute sein. Dann schreibe ich Dir eben weiter. Zu Dir, für Dich fällt mir immer was ein. Solange Dein Licht an ist.
Hatte Dich am letzten Wochenende so gelesen, dass das nächste, was wir kommunizieren sollten, eine Verabredung ist. Dann hast Du gestern abend mit dem Rücken zum Fenster vor Deinem Laptop gesessen, Bildschirm in meine Richtung. Verstehe, sie will keine Verabredung, sie will, dass ich ihr weiter schreibe. - Oder will sie vielleicht sogar den Dialog eröffnen? Reinschreiben? - Aber Du hast es nicht getan, als ich am Schluss den Cursor blinken, blinken, blinken ließ. War dann zu müde, das Laptop noch mal zu starten. Habe das Rätsel der Contessa mit ins Bett genommen und bin sofort tief eingeschlafen.
Heute. Wenn ich Dich falsch gelesen habe am Wochenende, dann war meine Aufregung am Montag und mein scheußliches Gefühl am Dienstag unbegründet. Oder doch nicht ganz? Das Licht war aus. - Egal. Es war es allemal wert, das scheußliche Gefühl zu haben und Dir davon zu schreiben. Weil es sich gezeigt hat, dass Du der Mensch bist, der sein Dachlukenlicht einschaltet und am nächsten Tag das Licht im Contessa-Zimmer, nachdem ich Dir gestanden habe, mich klein, viel zu klein zu fühlen für unsere Geschichte.
Jetzt ist das Licht wieder aus. Unvermittelt, wie das jetzt: Ich wäre bereit, den Rest meines Lebens mit dem vergeblichen Versuch zu verbringen, Dich zu verstehen. Aber ich bin nicht der Typ, der sich einen Kugelschreiber ins Auge rammt.
Schlaf gut, mein Mensch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen