28-12-10
(unredigiert; weiß auch nicht, was ich an dem Abend mit den Kaugummis hatte)
Das hat ja wieder hervorragend geklappt, habe ich gedacht und wie ein Kaugummi hin- und herbewegt die Formulierug, um den Text auszuprobieren, den ich mit diesem ersten Satz schreiben wollte über das Erscheinen Deines Freundes vor Eurer Haustür, als ich hinter meiner Haustür stand und meine Post las. – Wie macht Ihr das? Wie kriegt Ihr – oder ist es nur er? – dieses Timing hin? Heute mit dem extrem erhöhten Schwierigkeitsgrad, dass ich im Treppenhaus umkehren musste, weil ich meine Handschuhe vergessen hatte, also mit deutlicher Verspätung nach unten kam. Aber das ist genau betrachtet (Unterbrechung, Anruf Peter) nicht die Leistung. Die Leistung ist, zu wissen, dass und wann ungefähr ich das Haus verlasse und dann bereitzustehen. Doch das bemerke ich nur zu meiner Verwunderung. Tatsächlich interessiert es mich nicht. Da gibt es zwei, drei Hypothesen darüber, die so weich sind wie ein durchgekautes Kaugummi; eine von ihnen wird zutreffen; es ist mir egal welche. – Mich interessiert nicht einmal das, was ich gleich bloggen werde: Hinauslaufend auf die Frage, dass ich wissen will, was gespielt wird. – Tess, es ist mir scheißegal, was gespielt wird. Deshalb bin ich auch dem Professor nicht nachgegangen oder vor der Apotheke stehen geblieben, bis er rauskam. Das Einzige, was mich interessiert ist: Ob das jetzt was wird damit, dass wir uns kennenlernen oder nicht. Und wenn nicht, dann eben nicht. Dann aber gar nicht. Dann gar nichts mehr. – Der Blog will, so wird sich das wahrscheinlich nachher lesen, dass ich der Sache jetzt endlich auf den Grund gehe - dass ich dem Professor schreibe oder dass ich die Angebote, die er sicher weiter machen wird, ihn anzusprechen auf der Straße oder im Supermarkt, wahrnehmen werde. Wenn der Blog das will, dann mache ich das wahrscheinlich auch. Dann stehe ich irgendwann auch bei Euch vor der Tür, wenn es sein muss. – Tess, aber i c h will das nicht. Das ist nicht mein Wunsch. Was habe ich davon? – Ich klinge nicht nur verwirrt, ich bin es. - Ach, eigentlich gar nicht. Ich wehre mich nur dagegen, in etwas hineingezogen zu werden, was mit meinem Leben nichts zu tun hat. – Und wenn es Dein Leben ist? Du interessierst mich ja. – Tess, mal ganz ehrlich. So ehrlich, dass ich erbleiche: Du interessierst mich immer weniger – wenn das Dein Leben ist, was ich da mitkriege, und Du nichts dagegen tust. - Entweder Du bist das Mausi von dem Professor und lässt Dich von ihm einsperren oder ihr spielt zusammen ein Spiel, bei dem ich der Verarschte bin. Ich will nicht der Verarschte sein. Ich habe mich noch nie interessiert für Frauen, die das Mausi von irgendwem sind.
Das ist jetzt mal wieder ein Text, mit dessen Ende ich nicht gerechnet habe.
Tess, Du interessierst mich nicht mehr.
Stimmt das? – Wenn Du das Mausi von dem Typ da drüben bist und es bleiben willst, stimmt es. Und wenn Du mich verarschst, stimmt es auch.
So, und was mache ich jetzt mit meinem Textentwurf, der plötzlich so alt ist wie die Zeitung von letzter Woche? – Ich werde ihn durchlesen und in ihn hineinkriechen und zu retten versuchen von meinen Gefühlen für Dich, was zu retten ist. Und es erst mal für mich behalten, dass es wirklich sein könnte, dass Du mich nicht mehr interessierst, weil Du in einem Film lebst, den ich nach 5 Minuten ausschalten würde, wenn ich ihn auf DVD sähe.
Puh, Tess. Könnte sein, dass das wirklich so ist.
Andererseits, der Professor ist ein versierter Intrigant. Vielleicht will er, dass ich genauso reagiere, wie ich jetzt reagiere. Dann allerdings müsstest Du zeigen, dass Du kein Mausi bist. Bist Du ein Mausi oder bist Du keins?
Ich glaube, Du bist ein Mausi!
(Später)
Ach Quatsch. Ich glaube gar nichts. Ich will Dich auch nicht beleidigen. Ich kann Dich auch gar nicht beleidigen. Ich weiß ja gar nichts von Dir. – Ich würde gerne etwas von Dir wissen. Das ist das Einzige, was ich weiß, was ich will, was mich interessiert. Ich will wissen, wer Du bist. Dich kennenlernen. Und alles andere interessiert mich nicht. Das ist nicht neu. Das hat sich mir nur selten mit dieser Klarheit gezeigt. Die ganzen Umstände: Professor, Du und der Professor, wer Du bist für ihn etc. – das geht mich alles nichts an. Das Einzige, was mich interessiert ist, wer Du bist. Weil ich mich von Dir angezogen fühle. Weil ich bei Dir etwas gespürt habe, was ich noch nie zuvor gespürt habe. Deshalb will ich wissen, wer Du bist. Und wenn ich das weiß, dann wird mich ganz bestimmt auch interessieren, wie Du lebst und mit wem Du lebst und wie es Dir dabei geht. All das. Aber bevor ich nicht weiß, wer Du bist, geht mich das nichts, gar nichts an. Habe ich damit nichts zu tun. – Und deshalb ist es auch Quatsch zu sagen, dass Du mich nicht mehr interessierst. Ich weiß nicht, ob Du mich interessierst oder ob Du mich nicht interessierst. Das kann ich nicht wissen, weil ich Dich nicht kenne. Erst, wenn ich Dich kennengelernt habe, kann ich das sagen. Bis jetzt gibt es nur die Anziehung - was ich gesehen habe von dir, was ich gespürt habe von Dir, was Du in mir ausgelöst hast –, meinen Wunsch, Dich kennenzulernen, und die Geschichte, die daraus geworden ist, dass ich diesen Wunsch habe und dass er bislang unerfüllt ist. Das und nur das ist es, was sich mit Bestimmtheit sagen lässt. Und alles andere ist imaginärer, neurotischer Kleinscheiß, mit dem ich mich viel zu lange abgegeben habe – und wahrscheinlich bin ich deshalb so wütend gewesen vorhin, weil mir das klar geworden ist heute – beim Schreiben des Blogs und danach. Wütend gewesen also auf mich – weil ich mich damit abgegeben habe. Nicht wütend auf Dich. Also verzeih! Und habe bitte Verständnis für meine Lage. Was ein platter Satz ist. Trotzdem: Versuche doch mal zehn Minuten lang Dir vorzustellen, Du wärst ich. Du würdest das alles aus meiner Perspektive sehen und erleben. Ich bin überzeugt, dann verzeihst Du mir und hast Verständnis. Und wenn nicht, dann hast Du kein Herz. Zumindest kein Herz für mich.
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Ultimatum
27-12-10
(unredigiert)
Tess! Harter Tag heute. Und dabei das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Während ich mich schreiberisch immer authentischer zu machen bemühe - anstrengend das im Fall des Schlub zu tun, allerdings heute mit einem interessanten Durchbruch – während ich das tue, merke ich, wie das Schreiben an Dich, wie mein ganzes Verhalten, meine Aufführung Dir gegenüber wieder völlig in den Schein und die Illusion abdriftet. Guck Dir meinen Post von gestern Abend an – und dann vergegenwärtige Dir, was ich von Dir wahrnehme – was von Dir kommt. Kein Kommentar. Nur die Feststellung, das ist nicht gut für mich so zu leben. Und ein Satz, den Du schon kennst: Entweder Du konkretisierst Dich jetzt oder Du hast es nicht gewollt. Dann hast Du Besseres zu tun. Viel Glück dabei. – Das ist ja dann auch nicht schlimm. Traurig. Aber nicht zu ändern. Ich führe nicht aus, was „es“ bedeutet. Dass ich darüber keine übertriebenen Vorstellungen habe. Dass Du das „es“ definierst. Und dass für mich alles gut ist, was mehr ist als dieses bisschen Licht. „Es“ ist in meiner Definition zunächst mal nur, dass wir miteinander bekannt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn das nicht passiert in – lächerlich ein Ultimatum zu stellen, aber ich tue es jetzt trotzdem – in den nächsten sieben Tagen, dann hast Du eben nur das Spiel mit dem Licht gewollt und gewollt, dass ich Dir schmeichle und Dich verehre und dass Du in unserem Blog vorkommst, und dann sage ich, dass Du das zur Genüge gehabt hast, und jetzt ist es vorbei. Tess, das ist ein harter Satz, aber genau so wird es sein, und glaube mir, ich kann das, egal wie weh es mir tut: Dann lasse ich Dich fallen. Und wenn ich Dich fallen gelassen habe, dann ist es für immer. Drohung. Ultimatum. Lächerlich. Ist mir egal. Es kann nicht sein, dass ich alles tue, um mir eine Realität zu schaffen und dann lebe ich mit meinen wertvollsten Gefühlen in einer Scheinwelt. Da jage ich die Scheinwelt lieber in die Luft. – Um mich zu verstehen, vergegenwärtige Dir bitte einen Abend wie den gestern. Wenn Du dabei warst und miterlebt hast, wie der Post entstanden ist, der eine einzige Liebeserklärung ist an Dich, vor die ich mich hinstelle vor die Leute, die meinen Blog lesen, und wenn Du Dir dann mal nüchtern betrachtest, was auf diesen Post folgt. Wahrscheinlich warst Du gestern gar nicht nicht da. Und heute kommt ein bisschen Licht um halb fünf und um halb sieben kommt noch ein bisschen Licht. Stell Dir das bitte mal vor. Bin ich denn kein fühlendes Wesen? Bin ich Deine verschissene Liebesmaschine? – Ich kenne Dein Leben nicht. Ich habe den Eindruck, es ist nicht einfach. Es könnte sogar sein, dass Du gerade durch eine schwierige Zeit gehst. Ich will Dir nicht noch mehr Schwierigkeiten machen. Ich will Dich nicht belästigen. Nicht einmal mit einem Angebot, Dir zu helfen. Obwohl ich das gerne täte. – Ich will – ich muss im Augenblick an mich denken. Aus dem Schreiben an Dich ist wieder eine Nähe entstanden, die nicht gut für mich ist, wenn sie sich nicht endlich konkretisiert. Denn, wenn sie sich nicht konkretisiert, ist sie reine Illusion. Mein Lebensweg ist das Gegenteil davon. Realismus, Authentizität, das ist das einzige, was mir hilft in einer Lebenslage, die auch alles andere als einfach ist.
Viele harte Worte. Wie immer von Herzen. Es ist so wenig, was ich von Dir will. Ich kann darin nichts Falsches erkennen. Wenn Du dazu nicht in der Lage bist, bin ich Dir nicht böse. Dann wird es schon gute Gründe geben. Aber dann musst Du auch verstehen, dass ich mich damit abfinde und Dich – was heißt Dich – meine Hoffnungen, Dich kennenzulernen, denn mehr ist es erst mal nicht – aufgebe.
(unredigiert)
Tess! Harter Tag heute. Und dabei das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Während ich mich schreiberisch immer authentischer zu machen bemühe - anstrengend das im Fall des Schlub zu tun, allerdings heute mit einem interessanten Durchbruch – während ich das tue, merke ich, wie das Schreiben an Dich, wie mein ganzes Verhalten, meine Aufführung Dir gegenüber wieder völlig in den Schein und die Illusion abdriftet. Guck Dir meinen Post von gestern Abend an – und dann vergegenwärtige Dir, was ich von Dir wahrnehme – was von Dir kommt. Kein Kommentar. Nur die Feststellung, das ist nicht gut für mich so zu leben. Und ein Satz, den Du schon kennst: Entweder Du konkretisierst Dich jetzt oder Du hast es nicht gewollt. Dann hast Du Besseres zu tun. Viel Glück dabei. – Das ist ja dann auch nicht schlimm. Traurig. Aber nicht zu ändern. Ich führe nicht aus, was „es“ bedeutet. Dass ich darüber keine übertriebenen Vorstellungen habe. Dass Du das „es“ definierst. Und dass für mich alles gut ist, was mehr ist als dieses bisschen Licht. „Es“ ist in meiner Definition zunächst mal nur, dass wir miteinander bekannt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn das nicht passiert in – lächerlich ein Ultimatum zu stellen, aber ich tue es jetzt trotzdem – in den nächsten sieben Tagen, dann hast Du eben nur das Spiel mit dem Licht gewollt und gewollt, dass ich Dir schmeichle und Dich verehre und dass Du in unserem Blog vorkommst, und dann sage ich, dass Du das zur Genüge gehabt hast, und jetzt ist es vorbei. Tess, das ist ein harter Satz, aber genau so wird es sein, und glaube mir, ich kann das, egal wie weh es mir tut: Dann lasse ich Dich fallen. Und wenn ich Dich fallen gelassen habe, dann ist es für immer. Drohung. Ultimatum. Lächerlich. Ist mir egal. Es kann nicht sein, dass ich alles tue, um mir eine Realität zu schaffen und dann lebe ich mit meinen wertvollsten Gefühlen in einer Scheinwelt. Da jage ich die Scheinwelt lieber in die Luft. – Um mich zu verstehen, vergegenwärtige Dir bitte einen Abend wie den gestern. Wenn Du dabei warst und miterlebt hast, wie der Post entstanden ist, der eine einzige Liebeserklärung ist an Dich, vor die ich mich hinstelle vor die Leute, die meinen Blog lesen, und wenn Du Dir dann mal nüchtern betrachtest, was auf diesen Post folgt. Wahrscheinlich warst Du gestern gar nicht nicht da. Und heute kommt ein bisschen Licht um halb fünf und um halb sieben kommt noch ein bisschen Licht. Stell Dir das bitte mal vor. Bin ich denn kein fühlendes Wesen? Bin ich Deine verschissene Liebesmaschine? – Ich kenne Dein Leben nicht. Ich habe den Eindruck, es ist nicht einfach. Es könnte sogar sein, dass Du gerade durch eine schwierige Zeit gehst. Ich will Dir nicht noch mehr Schwierigkeiten machen. Ich will Dich nicht belästigen. Nicht einmal mit einem Angebot, Dir zu helfen. Obwohl ich das gerne täte. – Ich will – ich muss im Augenblick an mich denken. Aus dem Schreiben an Dich ist wieder eine Nähe entstanden, die nicht gut für mich ist, wenn sie sich nicht endlich konkretisiert. Denn, wenn sie sich nicht konkretisiert, ist sie reine Illusion. Mein Lebensweg ist das Gegenteil davon. Realismus, Authentizität, das ist das einzige, was mir hilft in einer Lebenslage, die auch alles andere als einfach ist.
Viele harte Worte. Wie immer von Herzen. Es ist so wenig, was ich von Dir will. Ich kann darin nichts Falsches erkennen. Wenn Du dazu nicht in der Lage bist, bin ich Dir nicht böse. Dann wird es schon gute Gründe geben. Aber dann musst Du auch verstehen, dass ich mich damit abfinde und Dich – was heißt Dich – meine Hoffnungen, Dich kennenzulernen, denn mehr ist es erst mal nicht – aufgebe.
Samstag, 25. Dezember 2010
Prada
Wie kam ich auf konventionelle Erzählung.? Es wird keine konventionelle Erzählung von mir geben. Kann ich nicht. Will ich nicht. Kann es auch deshalb nicht geben, weil die Geschichte gerade erst begonnen hat. Geschichte vom Schlub und mir. Schlub, der nicht aus seiner Haut kann. Das soll sich ändern. Hier. Doch jetzt ist er erst einmal weg. In Exotien, wie ich das Land nenne, aus dem seine Frau kommt. So nenne wegen Anonymisierung aus Rücksichtnahme auf die reale Person des Schlub. Ginge es nur nach mir, gäbe es keine Rücksichtnahme. So aber ist zu berücksichtigen die Rachsucht des Schlub und seine Neigung, Anwälte in Bewegung zu setzen, wenn er etwas vermasselt hat. Und mit mir hat er etwas vermasselt. Er weiß noch gar nicht wie sehr. Auch das soll sich ändern. Hier. - Der Schlub in Exotien. Bei der Familie seiner Frau in einer großen Stadt. Oder an einem Strand in einem malerischen kleinen Badeort, wo er vielleicht wieder bedient wird in einem Café von der jungen Exotierin, die jeden Tag 120 km fährt in eine nahegelegenen Stadt, wo sie studiert. Und das Geld für ihren Lebensunterhalt verdient sie in dem Café, in dem der Schlub sitzt mit seiner Frau, die sich mit ihr unterhält in der Landessprache und das Gespräch dann dem Schlub übersetzt hat. Worauf er beeindruckt war und davon mir erzählt hat nach seinem vorigen Aufenthalt in Exotien. Seit er mit seiner Frau und deren Kindern unterwegs ist, hat er mehr zu erzählen von seinen Reisen als zuvor. So hat er von Vietnam, das er mit seiner angeheirateten Familie besucht hat, mir berichtet, dass er dort die älteren Jungs und das Mädchen mit einer Kalaschnikow hat schießen lassen, und anschließend ist er mit der ganzen Kinderschar durch ein Tunnel-Labyrinth des Vietcong gekrochen; er voraus, Mutter Emma Maria als Nachhut hinterher. - Das ist deutlich mehr erlebt auf einer Reise als früher. Als er zum Beispiel einmal eine Woche in London war und hinterher nur erzählt hat, dass dort die Restaurants schon um halb sieben Uhr abends voll besetzt sind. Oder als er einmal alleine drei Wochen in New York war und hinterher voller Stolz berichtete, dass jeden Morgen eine New York Times vor der Tür seines Hotelzimmers lag und er in einer U-Bahn-Station einen Prada-Laden entdeckt hat, wo er bevorzugt bedient wurde, weil die Verkäuferin sofort gemerkt hätte, dass er von Kleidung etwas versteht. Er, von dem ich immer sage, dass ich niemanden kenne, der für so viel Geld so schlecht angezogen ist wie er. Und dann auch noch Prada. Nicht einmal der Teufel trägt mehr Prada. Selbst die busweise angekarrten Russinnen im KdW lassen das Zeug inzwischen liegen. Doch das habe ich ihm natürlich nicht gesagt. Das habe ich mir gedacht und mit meinem Schweigen Rücksicht genommen auf ihn. Wie ich immer Rücksicht auf ihn genommen habe. Ihn beschützt vor mir. Auch dann noch, als es längst keinen Grund mehr dafür gab. Als es zum Bruch gekommen war zwischen uns im Frühjahr 2001 nach dem Guggenheim-Ereignis. Nur, dass ich den Bruch nicht vollzogen habe.
Montag, 13. Dezember 2010
Sonntag
-----Original-Nachricht-----
Subject: Sonntag
Date: Mon, 13 Dec 2010 07:40:38 +0100
From: "Peter xxxxxxxxxx
To: W.Gensheimer@t-online.de
Noch was.
Gestern war ein angenehmer Tag.
Ulli, die Professorin, hatte angerufen
und mir angeboten,
heute für mich einkaufen zu gehen.
Dann ein 2-Stunden- Chat mit der kleinen Nina,
wie jeden Sonntag, sehr ergiebig war das.
Geskypt mit Astrid in Ecuador
und dann 2 Stunden mit Yvonne in Australien.
Die Eine ist 8 Stunden zurück,
die Andere 8 Stunden voraus.
Und Yvonne erzählte von einer alten Freundin,
Dorothee,
mit der wir über Jahre eine gemeinsame WG hatten,
die sie besucht hätte
und Maskenbildnerin beim Fernsehen sei.
Weil sie mir die Telefonnummer in Köln gegeben hat,
habe ich gleich dort angerufen,
obwohl wir uns seit bald 30 Jahren nicht mehr gesehen haben,
nachdem unser Techetlmechtel auseinandergegangen war,
wurde es doch ein äußerst warmherziges Gespräch.
Und weil ich schon mal in Köln war,
dachte ich,
jetzt ruf ich doch mal den Klaus Jünschke an,
der dort schon lange mit der Schwester von Gudrun Ensslin lebt,
nach seinem Lebenslänglich Psychologe geworden ist
und mit dem ich 68 meine erste WG gegründet habe.
Mit dem habe ich seit 1970 nicht mehr gesprochen.
Langes Gespräch, auch sehr wohlwollend,
und heute morgen hat er mir schon Material zu seiner Arbeit geschickt.
Will man mehr von einem Tag?
Subject: Sonntag
Date: Mon, 13 Dec 2010 07:40:38 +0100
From: "Peter xxxxxxxxxx
To: W.Gensheimer@t-online.de
Noch was.
Gestern war ein angenehmer Tag.
Ulli, die Professorin, hatte angerufen
und mir angeboten,
heute für mich einkaufen zu gehen.
Dann ein 2-Stunden- Chat mit der kleinen Nina,
wie jeden Sonntag, sehr ergiebig war das.
Geskypt mit Astrid in Ecuador
und dann 2 Stunden mit Yvonne in Australien.
Die Eine ist 8 Stunden zurück,
die Andere 8 Stunden voraus.
Und Yvonne erzählte von einer alten Freundin,
Dorothee,
mit der wir über Jahre eine gemeinsame WG hatten,
die sie besucht hätte
und Maskenbildnerin beim Fernsehen sei.
Weil sie mir die Telefonnummer in Köln gegeben hat,
habe ich gleich dort angerufen,
obwohl wir uns seit bald 30 Jahren nicht mehr gesehen haben,
nachdem unser Techetlmechtel auseinandergegangen war,
wurde es doch ein äußerst warmherziges Gespräch.
Und weil ich schon mal in Köln war,
dachte ich,
jetzt ruf ich doch mal den Klaus Jünschke an,
der dort schon lange mit der Schwester von Gudrun Ensslin lebt,
nach seinem Lebenslänglich Psychologe geworden ist
und mit dem ich 68 meine erste WG gegründet habe.
Mit dem habe ich seit 1970 nicht mehr gesprochen.
Langes Gespräch, auch sehr wohlwollend,
und heute morgen hat er mir schon Material zu seiner Arbeit geschickt.
Will man mehr von einem Tag?
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