Freitag, 21. Januar 2011

Aschenputtel 3

An die Tess, 18-01-11:
Die beiden ersten Texte sind schreiberisch völlig verpeilt – das Drama um meine Vermutungen, mein Wissen und zugleich Nicht-wissen, mein Ahnen, und dann wieder seriös sein und keine unhaltbaren Aussagen machen wollen, dieses Drama überlagert das eigentliche Drama, von dem ich erzählen will: Dein Drama. – Ich kann nicht davon erzählen, weil ich zu wenig darüber weiß.

Mein Plan war: Aschenputtel 1 + 2, da sondiere ich, was ich zweifellos weiß und welche Wahrscheinlichkeiten sich daraus ergeben. Aschenputtel 3, da zeichne ich ein Bild Deines Lebens da drüben als Aschenputtel Tess. – Die Erklärung dafür, dass Du so oft alleine bist – und dafür, dass Du Dich auf die schattenspielartige Affäre mit mir eingelassen hast. - Daran anknüpfend Vermutungen, warum Du das mitmachst, was Dir zugemutet wird vom Professor, der Dich betrügt. – In meiner einfachen Art sehe ich dafür nur zwei mögliche Erklärungen. Entweder Du liebst ihn – lieben, mit allem, was es bedeutet – großes Lieben – so groß, dass Du ihn immer noch weiter liebst, obwohl er Dich betrügt, obwohl Du erkannt hast, dass er ein Betrüger ist als Charakter und Dich damit herabwürdigt, dass er Dich täuscht und Dich weiter täuscht, obwohl Du seine Täuschungen durchschaut hat, und dass er das tut, weil er sich Deiner sicher zu sein glaubt. Aber diese Sicherheit willst Du ihm nehmen, indem Du ihm zeigst, dass Du von anderen Männern begehrt wirst. Zum Beispiel von mir. Zugleich tust Du das aber auch für Dein Selbstwertgefühl. Um Deine Seele zu retten, holst Du Dir bei anderen Männern, was Dir der Mann, den Du liebst, nicht gibt. Erwiederung von Liebe. – Frage allerdings, was will er von Dir? Was holt er sich bei Dir und gibt er Dir dabei – nur eben nicht die Erwiederung von Liebe, die Du Dir wünschst? – Was kann es sein? – Regelmäßigen Sex, eine bestimmte Qualität von Sex, die er bei Dir bekommt, aber bei der anderen Frau nicht? – Von der bekommt er etwas anderes …. . – Also Sex. Und Anwesenheit einer Frau – einer dienstbaren Frau auch. – Meine Vorstellung, dass Du auch seine Hausfrau bist. – Dass Du kochst für ihn, wäschst, bügelst ... . Dass Du ihm den Haushalt machst. – Weitergehende Vorstellung: Deine Liebe. Und er beutet sie aus. – Das kann sein, aber es kann nicht das alleine sein. Ich habe ihn mehrfach leiden sehen Deinetwegen. Auf eine Art, wie einer nicht leidet, wenn es nur um den Besitz und die Verfügbarkeit einer Hausfrau geht, die zugleich Mätresse ist.

Zurück. Was hält Dich in der Situation? – Liebe. Große Liebe. Oder: Not. – Du kannst nicht weg aus diesen Verhältnissen, die unerträglich sind für Dich, weil Dir die Mittel dazu fehlen. Du hast durch ihn eine Versorgung (dazu gehört zum Beispiel mietfreies Wohnen). Und wenn Du weggehst, hast Du die nicht mehr. Du kannst finanziell nicht auf eigenen Beinen stehen. Nach meinen Eindrücken hast Du mal einen Job gehabt. Inzwischen hast Du den nicht mehr. Oder wenn, dann hast Du nur einen kleinen Job.

Eine wichtige offene Frage ist, wie Du in diese Situation gekommen bist. – Wie bist Du nach Berlin gekommen? Hat er Dich hierher geholt?  Ist er der einzige Grund, warum Du hier bist? – Würdest Du zurückgehen nach da, wo Du herkommst, wenn Du es könntest? Wenn Du die Mittel dazu hättest? – Das ist jetzt aber, glaube ich, eine Überdramatisierung. Beim Niveau der Flugpreise ist das eigentlich nicht vorstellbar. – Aber es gibt auch noch andere Gründe, warum jemand nicht zurück will dahin, wo er herkommt. – Weil er nicht als Verlierer dastehen will. Und das würdest Du, wenn Du zurückgehst? – Ein Drittes ist etwas, das für mich typisch ist, was allerdings bestimmt auch anderen Leuten passiert als eine Falle, die sie sich selbst stellen: Man will sein Scheitern nicht eingestehen. Denn von dem Moment an, in dem man es sich eingesteht, ist man wirklich gescheitert. Während, wenn man weitermacht, wenn man nicht aufgibt, dann gibt es weiter die Möglichkeit, das Scheitern abzuwenden.

All das weiß ich nicht. Es führt zu weit. Es löst sich auf in so viele Varianten, dass es kein Bild mehr zeichnet von Dir. Was ich jetzt erzählen kann ist nur, dass Du da lebst als eine vernachlässigte Frau/Geliebte eines Mannes, der Dich betrügt oder Dir offen zumutet, dass er neben Dir noch eine andere Frau hat – die er Dir möglicherweise sogar vorzieht. Von dieser Vorstellung habe ich Dir erzählt. Worauf ich den Eindruck hatte, dass Du sie bestätigt hast. Im Detail liege ich bestimmt daneben, aber im Ganzen ist es zutreffend. So habe ich Deine Reaktion gedeutet. Und zu der Reaktion gehörte auch der Akzent auf: Betrügen. Betrüger.

Dass die beiden Texte (A 1 + 2)  so daneben gegangen sind, zeigt mir, dass es so nicht geht. – Und nicht nur, weil ich heute müde bin, da mir eineinhalb Stunden Schlaf fehlen, schrecke ich zurück davor, das zu machen, was ich in Aschenputtel 3 vorhatte, ein Bild Deines Lebens zu zeichnen und dabei auf das kritische Abwägen der Mutmaßungen von Aschenputtel 1 + 2 zu verzichten; es reicht, dass es das dort gibt. - Der beste Text ist der, den ich Dir am Freitagabend geschrieben habe. – Der zeichnet ein Bild. – Aschenputtel 1 +2 ist zweimal ein Krampf – aber auch so etwas wie eine Fundierung des Bildes. – Ich könnte die relevanten Passagen aus dem Text an Dich herausnehmen und aus ihnen einen Post bauen für BzB und A 1 + 2 verlinkt in Das alte Biest stellen. – Und ich könnte das Bild weiter zeichnen – ausmalen, indem ich die Fragen stelle, die ich hier – siehe oben – gestellt habe. – Das ist eine Lösung. Ob es die richtige ist, kann ich im Moment nicht entscheiden, weil ich so einen müden Kopf habe. Beim Schreiben der Morgenseiten vorhin bin ich fast eingeschlafen. Wirklich!

Mittwoch, 19. Januar 2011

Aschenputtel 2

Streit. Er: You had your fun. – Sie: Oh yeah, I had my fun. – Sie geht weg. Doch anscheinend will er nicht, dass sie weggeht. Er redet mit ihr. Abende lang. Stundenlange Verhandlungen. – Worum könnte es gehen in dem Streit? Da er nicht will, dass sie weggeht, kann es nur so sein, dass er ihr etwas zumutet, und er will, dass sie das akzeptiert. – Unbekannte. Variable. Vorstellung, sie ist schwanger. Er will kein Kind mit ihr haben. Aber warum denn nicht? Warum will er von dieser süßen Frau, von der er will, dass sie bei ihm bleibt, und mit der er im Hochsommer einen Honeymoon erlebt hat, nicht das Kind dieses Honeymoons haben? Und warum argumentiert er dabei u.a. mit dem unterirdischen Macho-Satz: You had your fun? – Neben den üblichen Gründen und der Möglichkeit, dass er ein Arschloch ist, als das er sich in diesem Moment erweist, muss es noch einen anderen Grund geben. Denn wenn er ein solches Arschloch wäre, hätte die Tess dann sich mit ihm abgegeben und es darauf ankommen oder es zugelassen, von ihm schwanger zu werden? – Aber auch wenn sie sich in ihm getäuscht und es erst in diesem Moment erkannt hätte, dass er ein Arschloch-Mann ist, wäre sie dann später zu ihm zurückgekommen? Was sie getan hat. Wäre sie dann immer noch bei ihm? Wie es der Fall ist. – Welchen anderen Grund kann es also geben, dass er kein Kind von dieser süßen Frau haben will und mit ihr im Streit darüber so einen unterirdischen Satz gebraucht?

Wie soll ich sie nennen? – Ich habe ihr einmal den Alias-Namen Andrea Mulder gegeben. Der gefällt mir nicht mehr. Alleine schon wegen des Vergleichs mit ihrem tatsächlichen Namen, der ein sehr schöner Name ist. Für mich ein schöner Name, weil er sich zusammensetzt aus den Namen zweier von mir sehr gemochter Personen. Was mache ich? – Professor-Frau ist zu umständlich als Bezeichnung. Ex-und-Noch-Frau ist zu lang. Sie hat sich selbst mir gegenüber bezeichnet als seine Frau. Also ist sie von jetzt an seine Frau. Abgekürzt S.F. – Und in der Szene des Abends vom 15. September 2009, als sie während des Streits des Professors mit der Tess am Tisch saß und hinterher gefeixt hat, nachdem die Tess schreiend und Türen schlagend weggegangen ist, an diesem Abend ist sie nur S.F., weil die Tess da noch nicht wusste, dass die S.F. die Frau des Professors ist. Nicht nur die Ex-Frau, sondern die Noch-Frau. Allerdings könnte es sein, dass der Tess an diesem Abend klar wurde oder klar gemacht wurde, dass die S.F. immer noch eine Rolle spielt im Leben des Professors. Dazu später. Jetzt ist es erst mal so, dass die Tess schwanger ist, dem Professor das gesagt hat – vermutlich freudestrahlend -, dass der Professor sich nicht darüber gefreut hat und ihr gesagt hat, dass er das Kind nicht haben will. – Frage: Warum sitzt S.F. bei dieser Szene dabei? – Um dem Professor zu helfen? Um ihm den Rücken zu stärken? Aber warum feixt sie dann hinterher (das Feixen ist eine zweifelsfreie Beobachtung)? – Die S.F. ist von Bildung und wahrscheinlich auch vom Herkommen eine sehr kultivierte Frau. Wie kann sie feixen und mit dem Professor Wein trinkend anstoßen, nachdem der zu einer anderen Frau diesen unterirdischen Macho-Satz (You had your fun) gesagt hat, auf den sie zumindest mit einem Stirnrunzeln hätte reagieren müssen als kultivierte und postfeministisch sozialisierte Frau, die einem Typ, der das zu ihr sagen würde in einer vergleichbaren Szene, wahrscheinlich den Mittelfinger zeigen würde, und das wäre es dann gewesen? - Das kann ich mir nur damit erklären, dass sie in der Szene Partei war. – Partei für den Professor gegen die Tess. Gegen die Tess als eine jüngere Frau, die sich den Professor schnappen will mit ihrer Schwangerschaft. Und in diesem Fall muss dem Ex-Mann, der immer noch ein guter Freund ist, geholfen werden. - Oder gegen die Tess als einer Konkurrentin. Einer Konkurrentin, deren Existenz sie hingenommen hat, weil sie in ihr keine ernstzunehmende Konkurrenz gesehen hat. Aber nun, da die Konkurrentin schwanger ist, und sich damit einen Vorteil verschaffen könnte gegenüber ihr, die nicht schwanger ist, muss der Tess ihre Grenze gezeigt werden. Deshalb ist die S.F. da, um den Professor bei dieser heiklen Aufgabe zu unterstützen. Und deshalb nimmt sie auch keinen Anstoß an der unterirdischen Rhetorik des Professors (You had your fun); statt die Stirn zu runzeln deswegen, feixt sie. Der Satz, den sie sich selbst wohl kaum gefallen lassen würde, der ist ihr gerade recht. Denn was der Professor der Tess antut, das tut er für sie, die S.F., seine Frau. Und wenn die Tess ihn daraufhin verlässt, dann ist ihr das mehr als recht. Ihr Feixen deshalb keine Schadenfreude, sondern ein Triumphieren. Und das Verhalten des Professors, die Grobheit gegenüber der Tess – zugleich Verhalten der S.F. gegenüber. Beweis seiner Entschlossenheit, sich nicht einwickeln zu lassen von der Tess. Loyalitätsbeweis, Liebesbeweis der S.F. gegenüber. -  Verhalten eines Mannes zwischen zwei Frauen. Der Professor dabei sicher auch überfordert; ich habe ihn nie zuvor und nie danach Alkohol trinken sehen in seinem Wohnzimmer. Und hinterher hat es ihm leid getan, wie er mit der Tess umgesprungen ist. Das mit Sicherheit, das habe ich gesehen, wie er auf sie eingeredet hat an den folgenden Abenden, wie er sie überzeugen wollte von etwas – die Zumutung zu akzeptieren und trotz der Zumutung, bei ihm zu bleiben.

Die Zumutung? – Die Schwangerschaft abzubrechen? Oder gab es keine Schwangerschaft? Ging es um die andere Frau, nur um die andere Frau? Darum, dass es sie gibt, dass es seine Ex-und-Noch-Frau ist? - Er hat das der Tess verschwiegen und sie hat es rausgekriegt. Oder die S.F. hat vom Professor verlangt, dass er für Klarheit sorgt?  –  Intuitiv neige ich immer noch zur Schwangerschafts-Version, obwohl sie durch nichts belegt wird, gestützt nur von einem vagen Hinweis, den es Monate später von der Tess gegeben hat. Variable. Unbekannte. Die Tess war nicht schwanger. Oder die Tess war schwanger und die Schwangerschaft wurde abgebrochen. Als sie Wochen später zurückkehrte zum Professor war sie nicht schwanger oder nicht mehr schwanger. Sie hat weiter mit ihm zusammen gelebt. Sich mit ihm gestritten, sich wieder mit ihm versöhnt. Worüber gestritten? – Über eine Zumutung, die fortbestanden hat? - Die Zumutung der feixenden und triumphierenden Frau? Die S.F.? Seine Frau? - Und wenn die S.F seine Frau ist, wer ist dann die Tess? Was macht sie da? Wie lebt sie dort drüben?

Aschenputtel 1

Was wird das jetzt? – Hypothese, Annahme: Eindrücke. Beobachtungen. Deutungen. Vermutungen. Verdichtet zu einer Vorstellung. – Lücken. Varianten. Vorstellung mit mehreren Unbekannten. – Betrachter teilnehmend: Begehren. Sehnsucht. Einfühlung. Phantasie. Projektion. Blindheit. Verwirrung. Zu wenige Informationen.
Ein Paar. Die Tess und der Professor. Entweder schon seit längerem zusammen und wieder vereint oder noch nicht lange zusammen. Paar an einem Hochsommerabend auf einem Balkon gießt die Balkonpflanzen der verreisten Nachbarn. Honeymoon-Anmutung. – Zweite Szene: Das Paar mit einem anderen Paar auf dem Dach. Morgen nach einer langen Nacht. Das Paar wird fotografiert. Der Professor hockt in sich zusammengesunken. Die Tess posiert für das Foto, indem sie ihren Arm um die Schultern des in sich zusammengesunken hockenden Professors legt. Liebespaar.
Wenige Wochen später Streit. Früher Abend des 15. September 2009 (Dienstag). Offene Fenster. Geschrei der Tess. Deutlich zu hören: Oh yeah, I had my fun! Tonfall höhnisch. – Danach Türenschlagen. Die Tess verlässt die Wohnung, Rückzug in das zur Wohnung gehörende kleine Apartment (Contessa-Zimmer). In der Wohnung, Wohnzimmer, am Tisch der Professor, ihm gegenüber sitzend eine Frau, über deren Identität lange Unklarheit bestand. Inzwischen kein Zweifel mehr: es ist die Frau, die sich Monate später in einem Telefongespräch mit mir als die Frau des Professors bezeichnet hat: ich bin seine Frau, hat sie gesagt und ich habe das damals für ein Täuschungsmanöver gehalten. Inzwischen glaube ich jedoch, dass sie tatsächlich die oder eine Frau des Professors ist. Ex-Frau; die beiden immer noch verbunden durch gemeinsamen Wohnungsbesitz. Oder Ehefrau, Noch-Ehefrau. Lebend und arbeitend in London. Sie immer wieder zu Besuch in Berlin. Er immer wieder zu Besuch in London? – Fernbeziehung? Oder nie ganz beendete Beziehung? Wieder aufgenommene Beziehung? – Auf jeden Fall ist die Tess nicht die einzige Frau im Leben des Professors. Neben ihr als seiner mit ihm in der Dachwohnung zusammenlebenden Freundin gibt es noch eine weitere Frau. Die bezeichnet sich als seine Frau und es gab sie schon im Leben des Professors, bevor es die Tess gab. – Dass es sie gab, hat die Tess sicher gewusst; sicher nicht gewusst hat die Tess, welchen Status diese Frau hat oder behauptet (ich bin seine Frau) im Leben des Professors - dass er also immer noch was mit ihr hat. Wie viel und wie sehr und wie er das hinkriegt mit beiden Frauen, ist unklar. Aber es scheint so, dass er es nicht gut hinkriegt. Zumindest nicht so, dass es für die Tess gut ist.
Abend des 15. September 2009. Satz: Oh yeah, I had my fun. Streit. Der Professor am Tisch mit einer Frau, die ich damals für eine Nebenfigur hielt. Nachdem die Tess wütend weggelaufen ist, der Professor zu sehen, wie er erst der Frau, die ihm gegenüber sitzt, und dann sich selbst Wein einschenkt. Die Frau feixt; der Streit scheint ihr gefallen zu haben. Der Professor hat gerade etwas klargestellt. Einen Schnitt gemacht. Die Tess abgewiesen. – Damals war ich intuitiv der Überzeugung, dass die Tess schwanger war und dass er ihr erklärt hat, dass er kein Kind haben wolle. – Denn: Wenn eine Frau weggeht aus einem Streit mit einem Mann und in höhnischem Ton ruft: Oh ja, ich hatte meinen Spaß – dann muss er vorher gesagt haben: Du hattest deinen Spaß. – Anders lässt sich der höhnische Ausruf der Frau nicht erklären; denn das wird sie wohl kaum im Streit als positive Feststellung von sich aus sagen: Oh ja, ich hatte meinen Spaß – und das dann auch noch in höhnischem Ton. – Er hat zu ihr gesagt: You had your fun. Du hattest deinen Spaß. – Und wann sagt ein Mann, der ein Mann ist, der so etwas zu einer Frau sagt, einen solchen Satz im Streit mit einer Frau? – Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. A) Wenn sie schwanger ist, er das Kind nicht haben will und er argumentiert, du hattest deinen Spaß, jetzt trage auch die Konsequenzen. B) Wenn er sich von ihr trennt. Wenn er sie wegschickt und erklärt: Es ist vorbei. Aber du hast keinen Grund Dich zu beschweren. Du hattest schließlich deinen Spaß.
Weil ich die Rolle der am Tisch sitzenden Frau nicht richtig eingeschätzt und sie für eine Nebenfigur gehalten habe, war ich damals überzeugt von der Variante A (schwanger). – Für diese Variante sprach auch, dass ich an den folgenden Abenden die Tess und den Professor an dem Tisch im Wohnzimmer sitzen und miteinander reden sah. Eindruck von stundenlangem Reden. Eindruck, dass er sie von etwas überzeugen will. – Was ihm dann aber nicht (gleich) gelungen ist. Denn am Samstag darauf sah ich die Tess im Contessa-Zimmer sitzen, im Hintergrund ihre gepackte Tasche, die Tess offensichtlich entschlossen, den Professor zu verlassen. Der stand vor ihr, redete auf sie ein. Sie hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Er wollte sie offenbar vom Weggehen abhalten. Nur eben ein Kind wollte er nicht? Oder ging es um etwas anderes? Das habe ich damals nicht in Erwägung gezogen. Danach dann nur mitgekriegt, dass die Tess weg war. Dass sie nach ein paar Wochen wieder zurückkam (nicht oder nicht mehr schwanger) und die beiden wieder zusammen waren, es aber nie lange gut ging. Immer wieder gab es Streit, woraufhin sie sich ins Contessa-Zimmer zurückzog, dort übernachtete, sich ihm verweigerte, zwei Wochen lang, einmal sogar drei Wochen, länger allerdings nie. Dabei schien er der Leidtragende zu sein. Derjenige, der sich um sie bemühte, sie umzustimmen versuchte. Während sie nicht so ohne weiteres bereit war einzulenken. - Gekränkt? Grollend?  – Warum?

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Verzeih

28-12-10
(unredigiert; weiß auch nicht, was ich an dem Abend mit den Kaugummis hatte)
Das hat ja wieder hervorragend geklappt, habe ich gedacht und wie ein Kaugummi hin-  und herbewegt die Formulierug, um den Text auszuprobieren, den ich mit diesem ersten Satz schreiben wollte über das Erscheinen Deines Freundes vor Eurer Haustür, als ich hinter meiner Haustür stand und meine Post las. – Wie macht Ihr das? Wie kriegt Ihr – oder ist es nur er? – dieses Timing hin? Heute mit dem extrem erhöhten Schwierigkeitsgrad, dass ich im Treppenhaus umkehren musste, weil ich meine Handschuhe vergessen hatte, also mit deutlicher Verspätung nach unten kam. Aber das ist genau betrachtet (Unterbrechung, Anruf Peter) nicht die Leistung. Die Leistung ist, zu wissen, dass und wann ungefähr ich das Haus verlasse und dann bereitzustehen. Doch das bemerke ich nur zu meiner Verwunderung. Tatsächlich interessiert es mich nicht. Da gibt es zwei, drei Hypothesen darüber, die so weich sind wie ein durchgekautes Kaugummi; eine von ihnen wird zutreffen; es ist mir egal welche. – Mich interessiert nicht einmal das, was ich gleich bloggen werde: Hinauslaufend auf die Frage, dass ich wissen will, was gespielt wird. – Tess, es ist mir scheißegal, was gespielt wird. Deshalb bin ich auch dem Professor nicht nachgegangen oder vor der Apotheke stehen geblieben, bis er rauskam. Das Einzige, was mich interessiert ist: Ob das jetzt was wird damit, dass wir uns kennenlernen oder nicht. Und wenn nicht, dann eben nicht. Dann aber gar nicht. Dann gar nichts mehr. – Der Blog will, so wird sich das wahrscheinlich nachher lesen, dass ich der Sache jetzt endlich auf den Grund gehe - dass ich dem Professor schreibe oder dass ich die Angebote, die er sicher weiter machen wird, ihn anzusprechen auf der Straße oder im Supermarkt, wahrnehmen werde. Wenn der Blog das will, dann mache ich das wahrscheinlich auch. Dann stehe ich irgendwann auch bei Euch vor der Tür, wenn es sein muss. – Tess, aber i c h will das nicht. Das ist nicht mein Wunsch. Was habe ich davon? – Ich klinge nicht nur verwirrt, ich bin es. - Ach, eigentlich gar nicht. Ich wehre mich nur dagegen, in etwas hineingezogen zu werden, was mit meinem Leben nichts zu tun hat. – Und wenn es Dein Leben ist? Du interessierst mich ja. – Tess, mal ganz ehrlich. So ehrlich, dass ich erbleiche: Du interessierst mich immer weniger – wenn das Dein Leben ist, was ich da mitkriege, und Du nichts dagegen tust. - Entweder Du bist das Mausi von dem Professor und lässt Dich von ihm einsperren oder ihr spielt zusammen ein Spiel, bei dem ich der Verarschte bin. Ich will nicht der Verarschte sein. Ich habe mich noch nie interessiert für Frauen, die das Mausi von irgendwem sind.
Das ist jetzt mal wieder ein Text, mit dessen Ende ich nicht gerechnet habe.
Tess, Du interessierst mich nicht mehr.
Stimmt das? – Wenn Du das Mausi von dem Typ da drüben bist und es bleiben willst, stimmt es. Und wenn Du mich verarschst, stimmt es auch.
So, und was mache ich jetzt mit meinem Textentwurf, der plötzlich so alt ist wie die Zeitung von letzter Woche? – Ich werde ihn durchlesen und in ihn hineinkriechen und zu retten versuchen von meinen Gefühlen für Dich, was zu retten ist. Und es erst mal für mich behalten, dass es wirklich sein könnte, dass Du mich nicht mehr interessierst, weil Du in einem Film lebst, den ich nach 5 Minuten ausschalten würde, wenn ich ihn auf DVD sähe.
Puh, Tess. Könnte sein, dass das wirklich so ist.
Andererseits, der Professor ist ein versierter Intrigant. Vielleicht will er, dass ich genauso reagiere, wie ich jetzt reagiere. Dann allerdings müsstest Du zeigen, dass Du kein Mausi bist. Bist Du ein Mausi oder bist Du keins?
Ich glaube, Du bist ein Mausi!
(Später)
Ach Quatsch. Ich glaube gar nichts. Ich will Dich auch nicht beleidigen. Ich kann Dich auch gar nicht beleidigen. Ich weiß ja gar nichts von Dir. – Ich würde gerne etwas von Dir wissen. Das ist das Einzige, was ich weiß, was ich will, was mich interessiert. Ich will wissen, wer Du bist. Dich kennenlernen. Und alles andere interessiert mich nicht. Das ist nicht neu. Das hat sich mir nur selten mit dieser Klarheit gezeigt. Die ganzen Umstände: Professor, Du und der Professor, wer Du bist für ihn etc. – das geht mich alles nichts an. Das Einzige, was mich interessiert ist, wer Du bist. Weil ich mich von Dir angezogen fühle. Weil ich bei Dir etwas gespürt habe, was ich noch nie zuvor gespürt habe. Deshalb will ich wissen, wer Du bist. Und wenn ich das weiß, dann wird mich ganz bestimmt auch interessieren, wie Du lebst und mit wem Du lebst und wie es Dir dabei geht. All das. Aber bevor ich nicht weiß, wer Du bist, geht mich das nichts, gar nichts an. Habe ich damit nichts zu tun. – Und deshalb ist es auch Quatsch zu sagen, dass Du mich nicht mehr interessierst. Ich weiß nicht, ob Du mich interessierst oder ob Du mich nicht interessierst. Das kann ich nicht wissen, weil ich Dich nicht kenne. Erst, wenn ich Dich kennengelernt habe, kann ich das sagen. Bis jetzt gibt es nur die Anziehung - was ich gesehen habe von dir, was ich gespürt habe von Dir, was Du in mir ausgelöst hast –, meinen Wunsch, Dich kennenzulernen, und die Geschichte, die daraus geworden ist, dass ich diesen Wunsch habe und dass er bislang unerfüllt ist. Das und nur das ist es, was sich mit Bestimmtheit sagen lässt. Und alles andere ist imaginärer, neurotischer Kleinscheiß, mit dem ich mich viel zu lange abgegeben habe – und wahrscheinlich bin ich deshalb so wütend gewesen vorhin, weil mir das klar geworden ist heute – beim Schreiben des Blogs und danach. Wütend gewesen also auf mich – weil ich mich damit abgegeben habe. Nicht wütend auf Dich. Also verzeih! Und habe bitte Verständnis für meine Lage. Was ein platter Satz ist. Trotzdem: Versuche doch mal zehn Minuten lang Dir vorzustellen, Du wärst ich. Du würdest das alles aus meiner Perspektive sehen und erleben. Ich bin überzeugt, dann verzeihst Du mir und hast Verständnis. Und wenn nicht, dann hast Du kein Herz. Zumindest kein Herz für mich.

Ultimatum

27-12-10
(unredigiert)
Tess! Harter Tag heute. Und dabei das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Während ich mich schreiberisch immer authentischer zu machen bemühe - anstrengend das im Fall des Schlub zu tun, allerdings heute mit einem interessanten Durchbruch – während ich das tue, merke ich, wie das Schreiben an Dich, wie mein ganzes Verhalten, meine Aufführung Dir gegenüber wieder völlig in den Schein und die Illusion abdriftet. Guck Dir meinen Post von gestern Abend an – und dann vergegenwärtige Dir, was ich von Dir wahrnehme – was von Dir kommt. Kein Kommentar. Nur die Feststellung, das ist nicht gut für mich so zu leben. Und ein Satz, den Du schon kennst: Entweder Du konkretisierst Dich jetzt oder Du hast es nicht gewollt. Dann hast Du Besseres zu tun. Viel Glück dabei. – Das ist ja dann auch nicht schlimm. Traurig. Aber nicht zu ändern. Ich führe nicht aus, was „es“ bedeutet. Dass ich darüber keine übertriebenen Vorstellungen habe. Dass Du das „es“ definierst. Und dass für mich alles gut ist, was mehr ist als dieses bisschen Licht. „Es“ ist in meiner Definition zunächst mal nur, dass wir miteinander bekannt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn das nicht passiert in – lächerlich ein Ultimatum zu stellen, aber ich tue es jetzt trotzdem – in den nächsten sieben Tagen, dann hast Du eben nur das Spiel mit dem Licht gewollt und gewollt, dass ich Dir schmeichle und Dich verehre und dass Du in unserem Blog vorkommst, und dann sage ich, dass Du das zur Genüge gehabt hast, und jetzt ist es vorbei. Tess, das ist ein harter Satz, aber genau so wird es sein, und glaube mir, ich kann das, egal wie weh es mir tut: Dann lasse ich Dich fallen. Und wenn ich Dich fallen gelassen habe, dann ist es für immer. Drohung. Ultimatum. Lächerlich. Ist mir egal. Es kann nicht sein, dass ich alles tue, um mir eine Realität zu schaffen und dann lebe ich mit meinen wertvollsten Gefühlen in einer Scheinwelt. Da jage ich die Scheinwelt lieber in die Luft. – Um mich zu verstehen, vergegenwärtige Dir bitte einen Abend wie den gestern. Wenn Du dabei warst und miterlebt hast, wie der Post entstanden ist, der eine einzige Liebeserklärung ist an Dich, vor die ich mich hinstelle vor die Leute, die meinen Blog lesen, und wenn Du Dir dann mal nüchtern betrachtest, was auf diesen Post folgt. Wahrscheinlich warst Du gestern gar nicht nicht da. Und heute kommt ein bisschen Licht um halb fünf und um halb sieben kommt noch ein bisschen Licht. Stell Dir das bitte mal vor. Bin ich denn kein fühlendes Wesen? Bin ich Deine verschissene Liebesmaschine? – Ich kenne Dein Leben nicht. Ich habe den Eindruck, es ist nicht einfach. Es könnte sogar sein, dass Du gerade durch eine schwierige Zeit gehst. Ich will Dir nicht noch mehr Schwierigkeiten machen. Ich will Dich nicht belästigen. Nicht einmal mit einem Angebot, Dir zu helfen. Obwohl ich das gerne täte. – Ich will – ich muss im Augenblick an mich denken. Aus dem Schreiben an Dich ist wieder eine Nähe entstanden, die nicht gut für mich ist, wenn sie sich nicht endlich konkretisiert. Denn, wenn sie sich nicht konkretisiert, ist sie reine Illusion. Mein Lebensweg ist das Gegenteil davon. Realismus, Authentizität, das ist das einzige, was mir hilft in einer Lebenslage, die auch alles andere als einfach ist.
Viele harte Worte. Wie immer von Herzen. Es ist so wenig, was ich von Dir will. Ich kann darin nichts Falsches erkennen. Wenn Du dazu nicht in der Lage bist, bin ich Dir nicht böse. Dann wird es schon gute Gründe geben. Aber dann musst Du auch verstehen, dass ich mich damit abfinde und Dich – was heißt Dich – meine Hoffnungen, Dich kennenzulernen, denn mehr ist es erst mal nicht – aufgebe.

Samstag, 25. Dezember 2010

Prada

Wie kam ich auf konventionelle Erzählung.? Es wird keine konventionelle Erzählung von mir geben. Kann ich nicht. Will ich nicht. Kann es auch deshalb nicht geben, weil die Geschichte gerade erst begonnen hat. Geschichte vom Schlub und mir. Schlub, der nicht aus seiner Haut kann. Das soll sich ändern. Hier. Doch jetzt ist er erst einmal weg. In Exotien, wie ich das Land nenne, aus dem seine Frau kommt. So nenne wegen Anonymisierung aus Rücksichtnahme auf die reale Person des Schlub. Ginge es nur nach mir, gäbe es keine Rücksichtnahme. So aber ist zu berücksichtigen die Rachsucht des Schlub und seine Neigung, Anwälte in Bewegung zu setzen, wenn er etwas vermasselt hat. Und mit mir hat er etwas vermasselt. Er weiß noch gar nicht wie sehr. Auch das soll sich ändern. Hier. - Der Schlub in Exotien. Bei der Familie seiner Frau in einer großen Stadt. Oder an einem Strand in einem malerischen kleinen Badeort, wo er vielleicht wieder bedient wird in einem Café von der jungen Exotierin, die jeden Tag 120 km fährt in eine nahegelegenen Stadt, wo sie studiert. Und das Geld für ihren Lebensunterhalt verdient sie in dem Café, in dem der Schlub sitzt mit seiner Frau, die sich mit ihr unterhält in der Landessprache und das Gespräch dann dem Schlub übersetzt hat. Worauf er beeindruckt war und davon mir erzählt hat nach seinem vorigen Aufenthalt in Exotien. Seit er mit seiner Frau und deren Kindern unterwegs ist, hat er mehr zu erzählen von seinen Reisen als zuvor. So hat er von Vietnam, das er mit seiner angeheirateten Familie besucht hat, mir berichtet, dass er dort die älteren Jungs und das Mädchen mit einer Kalaschnikow hat schießen lassen, und anschließend ist er mit der ganzen Kinderschar durch ein Tunnel-Labyrinth des Vietcong gekrochen; er voraus, Mutter Emma Maria als Nachhut hinterher. - Das ist deutlich mehr erlebt auf einer Reise als früher. Als er zum Beispiel einmal eine Woche in London war und hinterher nur erzählt hat, dass dort die Restaurants schon um halb sieben Uhr abends voll besetzt sind. Oder als er einmal alleine drei Wochen in New York war und hinterher voller Stolz berichtete, dass jeden Morgen eine New York Times vor der Tür seines Hotelzimmers lag und er in einer U-Bahn-Station einen Prada-Laden entdeckt hat, wo er bevorzugt bedient wurde, weil die Verkäuferin sofort gemerkt hätte, dass er von Kleidung etwas versteht. Er, von dem ich immer sage, dass ich niemanden kenne, der für so viel Geld so schlecht angezogen ist wie er. Und dann auch noch Prada. Nicht einmal der Teufel trägt mehr Prada. Selbst die busweise angekarrten Russinnen im KdW lassen das Zeug inzwischen liegen. Doch das habe ich ihm natürlich nicht gesagt. Das habe ich mir gedacht und mit meinem Schweigen Rücksicht genommen auf ihn. Wie ich immer Rücksicht auf ihn genommen habe. Ihn beschützt vor mir. Auch dann noch, als es längst keinen Grund mehr dafür gab. Als es zum Bruch gekommen war zwischen uns im Frühjahr 2001 nach dem Guggenheim-Ereignis. Nur, dass ich den Bruch nicht vollzogen habe.

Montag, 13. Dezember 2010

Sonntag

-----Original-Nachricht-----
Subject: Sonntag
Date: Mon, 13 Dec 2010 07:40:38 +0100
From: "Peter xxxxxxxxxx
To: W.Gensheimer@t-online.de
Noch was.
Gestern war ein angenehmer Tag.
Ulli, die Professorin, hatte angerufen
und mir angeboten,
heute für mich einkaufen zu gehen.
Dann ein 2-Stunden- Chat mit der kleinen Nina,
wie jeden Sonntag, sehr ergiebig war das.
Geskypt mit Astrid in Ecuador
und dann 2 Stunden mit Yvonne in Australien.
Die Eine ist 8 Stunden zurück,
die Andere 8 Stunden voraus.
Und Yvonne erzählte von einer alten Freundin,
Dorothee,
mit der wir über Jahre eine gemeinsame WG hatten,
die sie besucht hätte
und Maskenbildnerin beim Fernsehen sei.
Weil sie mir die Telefonnummer in Köln gegeben hat,
habe ich gleich dort angerufen,
obwohl wir uns seit bald 30 Jahren nicht mehr gesehen haben,
nachdem unser Techetlmechtel auseinandergegangen war,
wurde es doch ein äußerst warmherziges Gespräch.
Und weil ich schon mal in Köln war,
dachte ich,
jetzt ruf ich doch mal den Klaus Jünschke an,
der dort schon lange mit der Schwester von Gudrun Ensslin lebt,
nach seinem Lebenslänglich Psychologe geworden ist
und mit dem ich 68 meine erste WG gegründet habe.
Mit dem habe ich seit 1970 nicht mehr gesprochen.
Langes Gespräch, auch sehr wohlwollend,
und heute morgen hat er mir schon Material zu seiner Arbeit geschickt.
Will man mehr von einem Tag?