Von Peter L., vorgetragen bei seiner Beerdigung.
Vertrauen
„Kommt jetzt endlich weiter“,
sagt der Wolf,
der ein sich widerstrebendes Schaf
am Hals festgebunden
hinter sich herzerrt,
„sonst verlierst du mein Vertrauen“.
Man sieht,
Vertrauen kann gefährlich sein
und wird es nicht oft erschlichen,
für eigennützige Zwecke?
Andererseits gibt es das Urvertrauen,
das man haben muss,
ohne das man nicht leben könnte
(die Welt wird heute schon nicht untergehen,
ich werde wohl nicht gleich verhungern
und manche Menschen lieben mich wirklich).
Auch kommt man ohne Selbstvertrauen nicht weiter.
Wie viele Leute kenne ich,
die denken,
sie wären nichts wert,
hässlich,
alt,
oder ohne Bildung
und anderer Herkunft.
Ich unterscheide die Menschen nicht mehr danach,
will nur wissen,
ob sie Interesse haben an Anderen,
die Kommunikation mögen
und wenigstens ein offenes Ohr haben.
Man muss nicht gleich depressiv werden,
um lernen zu können,
dass man selber nichts Besonderes ist,
aber jemand Besonderes sein kann,
der die Menschen achtet
und ihnen vertrauen will und kann.
Mann,
wie vielen tollen Menschen
ist man schon begegnet
und hat Begegnungen kaputt gemacht,
mit Misstrauen und Größenwahn.
Ich selber habe viel Glück gehabt,
im Leben,
was Vertrauen betrifft
und ich habe versucht,
alles zurückzugeben,
was ich konnte.
Leider habe ich nicht mehr viel Zeit.
„Kommt jetzt endlich weiter“,
sagt der Wolf,
der ein sich widerstrebendes Schaf
am Hals festgebunden
hinter sich herzerrt,
„sonst verlierst du mein Vertrauen“.
Man sieht,
Vertrauen kann gefährlich sein
und wird es nicht oft erschlichen,
für eigennützige Zwecke?
Andererseits gibt es das Urvertrauen,
das man haben muss,
ohne das man nicht leben könnte
(die Welt wird heute schon nicht untergehen,
ich werde wohl nicht gleich verhungern
und manche Menschen lieben mich wirklich).
Auch kommt man ohne Selbstvertrauen nicht weiter.
Wie viele Leute kenne ich,
die denken,
sie wären nichts wert,
hässlich,
alt,
oder ohne Bildung
und anderer Herkunft.
Ich unterscheide die Menschen nicht mehr danach,
will nur wissen,
ob sie Interesse haben an Anderen,
die Kommunikation mögen
und wenigstens ein offenes Ohr haben.
Man muss nicht gleich depressiv werden,
um lernen zu können,
dass man selber nichts Besonderes ist,
aber jemand Besonderes sein kann,
der die Menschen achtet
und ihnen vertrauen will und kann.
Mann,
wie vielen tollen Menschen
ist man schon begegnet
und hat Begegnungen kaputt gemacht,
mit Misstrauen und Größenwahn.
Ich selber habe viel Glück gehabt,
im Leben,
was Vertrauen betrifft
und ich habe versucht,
alles zurückzugeben,
was ich konnte.
Leider habe ich nicht mehr viel Zeit.
P.
Liebe
Angefangen hat es damit,
dass ich ein Wunschkind war
und ich trotz der schwierigen Zeiten
immer gefördert wurde.
Auch heute noch
habe ich eine tiefe emotionale Beziehung
zu meiner Mutter.
Mein Vater ist leider schon mit 44 gestorben,
aber mein Stief ist ein wunderbarer Ersatz.
Meine erste Liebe war Monika,
da war ich 10, sie 8.
Ich konnte ihr imponieren,
weil ich „Max und Moritz“ auswendig konnte
(Ach, was muss man oft von bösen…).
Da sie immer nach Penaten-Creme roch,
muss ich auch heute noch stets ein Döschen vorrätig haben.
Ab 1967 wurde es plötzlich leicht,
mit Frauen intim zu werden,
wobei Liebe nicht die Hauptrolle spielte,
man war noch am suchen und sich auszuprobieren.
Mit meiner ersten richtigen Liebe,
habe ich heute noch regelmäßig Kontakt,
mit meiner zweiten und dritten auch
(alles tolle Frauen).
Danach kamen noch weitere,
bei denen ich nicht aufhören kann,
sie lieb zu haben
und denen ich auf meine Art treu bin.
Liebe kann manchmal schmerzhaft sein.
Es wäre einfacher,
wenn man sich von seinem Machtanspruch lösen könnte,
die Frau verehrt und nicht bevormundet
und das Miteinander pflegt.
Wir werden ohne Liebe die Zukunft nicht meistern,
weil sie die einzige Möglichkeit ist,
unsere Emotionen in eine richtige Richtung zu bringen
um den Hass auf der Welt vielleicht eines Tages zu bändigen.
P.
Angefangen hat es damit,
dass ich ein Wunschkind war
und ich trotz der schwierigen Zeiten
immer gefördert wurde.
Auch heute noch
habe ich eine tiefe emotionale Beziehung
zu meiner Mutter.
Mein Vater ist leider schon mit 44 gestorben,
aber mein Stief ist ein wunderbarer Ersatz.
Meine erste Liebe war Monika,
da war ich 10, sie 8.
Ich konnte ihr imponieren,
weil ich „Max und Moritz“ auswendig konnte
(Ach, was muss man oft von bösen…).
Da sie immer nach Penaten-Creme roch,
muss ich auch heute noch stets ein Döschen vorrätig haben.
Ab 1967 wurde es plötzlich leicht,
mit Frauen intim zu werden,
wobei Liebe nicht die Hauptrolle spielte,
man war noch am suchen und sich auszuprobieren.
Mit meiner ersten richtigen Liebe,
habe ich heute noch regelmäßig Kontakt,
mit meiner zweiten und dritten auch
(alles tolle Frauen).
Danach kamen noch weitere,
bei denen ich nicht aufhören kann,
sie lieb zu haben
und denen ich auf meine Art treu bin.
Liebe kann manchmal schmerzhaft sein.
Es wäre einfacher,
wenn man sich von seinem Machtanspruch lösen könnte,
die Frau verehrt und nicht bevormundet
und das Miteinander pflegt.
Wir werden ohne Liebe die Zukunft nicht meistern,
weil sie die einzige Möglichkeit ist,
unsere Emotionen in eine richtige Richtung zu bringen
um den Hass auf der Welt vielleicht eines Tages zu bändigen.
P.
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